GWD vor Start einer neuen Serie?!

GWD vor Start einer neuen Serie?!

Wetzlar zu Gast in der Kampa-Halle

 
Nach erfolgreichem ersten Drittel der Saison mit 12:8 Punkten und zwischenzeitlich Platz 7 in der Tabelle, stotterte in den letzten beiden Spielen der Motor bei GWD Minden. Trotz einer sehr guten Leistung gegen den THW Kiel und einer guten Leistung 45 Minuten beim Auswärtsspiel in Leipzig gab es keine Punkte. War es vorher noch eine Serie von 3 Siegen am Stück, so sind es jetzt zwei Niederlagen nacheinander. Mit 12:12 Punkten steht man immer noch super da und hat am Sonntag um 16 Uhr das Heimspiel gegen die HSG Wetzlar vor der Brust. Dort hat die Mannschaft die Chance eine neue Serie zu starten und wieder ein positives Punktekonto zu erreichen.

Dabei ist die Mannschaft aus dem Hessenland sicherlich kein Gegner, der auf die leichte Schulter genommen werden kann. Ein Team das in den letzten Jahren durch Platzierungen im gesicherten Mittelfeld und oberhalb des 10. Platzes glänzte. Großen Anteil daran hat Trainer Kai Wandschneider, der es immer wieder geschafft hat trotz wichtiger Abgänge nach einer Saison eine schlagkräftige Truppe auf das Feld zu bringen. Spieler wie Kohlbacher, Buric, Wolf oder Weber kennen alle Handballfans, denn diese Spieler haben den Durchbruch in Wetzlar geschafft. Wetzlar schien GWD immer einen Schritt voraus zu sein. Doch in dieser Saison sind die Vorzeichen erstmal andere. Die Mannschaft aus Hessen hatte bisher einen durchwachsenen Start und muss sich immer noch finden. Dazu kommen immer wieder Rückschläge durch Verletzungen von Spielern. Dadurch, dass das Team aus Hessen mit zu den jüngsten in der Bundesliga gehört, merkt man in einigen Spielen die nötige Erfahrung. So hinkt man mit nur acht Pluspunkten den eigenen Erwartungen hinterher. Dies zeigt aber auch wie eng es im Mittelfeld der Liga zu geht.

Unser GWD hat dagegen bisher uns Anhängern große Freude bereitet und eine Aufbruchsstimmung verursacht. Es ist schön zu sehen, wie konstant gut 60 Minuten Handball gespielt und gearbeitet werden. Dadurch sind auch das Selbstbewusstsein und das Selbstverständnis bei jedem Spieler gestiegen. Auf und neben dem Spielfeld ist ein Team zu erkennen. Jeder feuert an und fiebert mit, egal ob er spielt oder nicht. Dies spornt uns Fans auch noch mehr an, die Lautstärke und Anfeuerung in der Halle nehmen zu und die Kampa-Halle wird endgültig zur „Kampa-Hölle“. Und so sind Anhänger und die Zuschauer auch ein Teil des Erfolges dieser Saison. Wir sehen uns hoffentlich am Sonntag dann in der Halle und starten gemeinsam mit der Mannschaft von GWD Minden eine neue Serie.