Der achte Fall für Alexander Rosenbaum

Der achte Fall für Alexander Rosenbaum

Hiller Autorin Andrea Gerecke veröffentlicht neuen Krimi

Kommissar Alexander Rosenbaum hat sich vor etlichen Jahren entschieden, Berlin den Rücken zu kehren und in der Provinz zur Ruhe zu kommen. Autorin Andrea Gerecke hat identische Wurzeln, was die Geburtsstadt angeht und ansonsten gibt es ebenfalls etliche Parallelen. Sehr authentisch kommt also die Geschichte um den Kriminalisten daher: Er steht mitten im Leben, ist alleinerziehender Vater von zwei Töchtern und ein ausgesprochen sympathischer Zeitgenosse.

Neuer Roman „Freischießen“
„Ich möchte Land und Leuten ein Denkmal setzen“, erklärt Andrea Gerecke. „So ein Regionalkrimi ist prädestiniert dafür und neben dem eigentlichen Fall für mich ein Stück weit ein kleiner
Reiseführer, der aufmerksam auf Bekanntes und weniger Bekanntes machen will.“ Seit 2011 löst Alexander Rosenbaum in jährlicher Regelmäßigkeit seine Fälle; als Romanfigur darf sich das auf eine Tat binnen zwölf Monaten beschränken.
2018 nun „Freischießen“, in dem dieses traditionsreiche Ereignis eine zentrale Rolle spielt. Worum geht es im Einzelnen? Als Bertram Nagel vom Pferd stürzt, zieht er sich schwerste Verletzungen zu. Seine Frau Ronja glaubt an ein Attentat und zeigt bei Hauptkommissar Alexander Rosenbaum einen Mordversuch an. Dann muss Professor Eberhard Engelbrecht am toten Bertram in Aktion treten. Bei seiner Obduktion stellt der Gerichtsmediziner fest, dass die zahlreichen Verletzungen für einen einzelnen Menschen zu viel waren. In Nagels Umfeld hatten viele ein Hühnchen mit ihm zu rupfen. Machtbesessen, cholerisch und unberechenbar, wie der Unternehmer war, ging er über Leichen. Und selbst in seiner Kompanie vom Mindener Bürgerbataillon sorgte er für mehr als Unmut unter den Freischießen-Kameraden.

Über die Autorin
Während dieser 8. Fall erschienen ist, arbeitet die Autorin schon am 9. Minden-Krimi. Sie ist gebürtige Berlinerin mit stetem Koffer in der Stadt. Kurz vor dem Jahrtausendwechsel entdeckte sie die Liebe zum Landleben und zog ins vorletzte Haus an einer Dorfstraße in NRW. Sie verdient sich ihren Lebensunterhalt als überregionale Journalistin und freie Autorin. Literarische Spezialität sind mörderische Geschichten, in denen ganz alltägliche Situationen kippen. Andrea Gerecke ist Mitglied der Mörderischen Schwestern, Literaturnetzwerkerin und -organisatorin.