City Talent-Wettbewerb geht in letzte Phase

City Talent-Wettbewerb geht in letzte Phase

Die Finalisten der Vierteln Staffel stehen fest

Es ist 19 Uhr als das Moderationsduo Olly und Iza die Entscheidungen der Jury verkünden. Zu diesem Moment sahen eingeladene Zuschaer 44 Performances von 22 Künstlern. Dargeboten wurde eine bunte Mischung aus Gesang, Akrobatik, Tanz und Illusionen in dem fast achtstündigen Programm im Kulturzentrum BÜZ in Minden. Generell ging es an diesem Tag um die Qualifizierung für das große Finale im Theater Espelkamp am 16. Februar 2019. Dem Gewinner des City Talents winkt diesmal ein Preisgeld von satten 4.444 Euro.

Das Halbfinale hatte es in sich. Initiator Costa Makrogiannis richtete sich vorher mit den Worten an die Kandidaten: „Hundert Prozent reichen heute nicht aus“, und erhöhte damit den Druck. Während der Show gab es vier besonders emotionale Momente. Die Jurymitglieder hatten jeweils einen Goldenen Buzzer, den sie selbsttätig dücken und somit einen Finalisten direkt ins Finale schicken konnten. Costa Makrogiannis tat dieses bei dem Tänzer „The Pat“. Andreas Schöneberg entschied sich relativ schnell für das Gesangsduo, bestehend aus Tochter und Vater, aus Bielefeld „Voice and Strings“ , Nadesda Burcev für Jan Hendrik Hellwig (Ballett) und Silke Weber für die geballte Frauenpower auf der Bühne „Variety Dance“. Überraschend stand nach dem Halbfinale Herwig Schmidt nicht auf dem Zettel der Jury. Der Espelkamper mit der Goldstimme galt schon seit dem ersten Casting als Geheimfavorit, hatte aber sein Können, so die Meinung der Jury, nicht ausreichend gezeigt. Trotzdem wird er im Finale mit dabei sein, da Andrea Williams (Fankyzine), die als Gastjurorin dabei war, ihre Wildcard zog und ihn sozusagen zurück in den Wettbewerb katapultierte. Nun kommt auf die Finalisten viel Arbeit zu: Promoshootings, Pressetermine, Videodrehs, Auftritte, Workshops und vieles mehr steht bis zum Finale auf dem Programm.

Costa Makrogiannis resümierte: „Mit unseren Entscheidungen sind wir alle sehr zufrieden. Das wird ein mega Finale. Das Halbfinale war von der Emotionalität und den Performances schon auf einem hohen Niveau. Allein wenn ich an unsere „kleine“ Nina (16 Jahre alt) denke, bei der wir aufgrund ihres Alters und ihrer schüchternen Persönlichkeit große Bedenken hatten sie weiter im Wettbewerb mitzunehmen. Sie hat uns eines Besseren belehrt und uns mit ihren Auftritten fast von den Stühlen gerissen mit einer Selbstsicherheit als ob sie schon seit 20 Jahren auf der Bühne steht. Das sind die Entwicklungen, die wir uns wünschen.“ Foto: privat